Rechtsgebiete - Inkasso / Forderungseinzug

Forderungsinkasso

"Seine Gläubiger bezahle man pünktlich und halte sein Wort treulich"

(Adolf Freiherr von Knigge, 1752-1796)

 

Die Kanzlei verfügt über eine eigene Abteilung ZWANGSVOLLSTRECKUNG. Hier erfolgt eine effiziente Abwicklung der außergerichtlichen Forderungsbeitreibung, der Durchführung gerichtlicher Verfahren sowie der Zwangsvollstreckung mit modernen technischen Mitteln. Basis sind dabei speziell auf die Bedürfnisse der Mandanten zugeschnittene Lösungen. Die Kanzlei bietet damit einen bedarfsorientierten, kosten- und risikobewussten FORDERUNGSEINZUG von der privaten Einzelforderung bis zum regelmäßigen Firmeninkasso.

 

Durch systematischen Einsatz der EDV können offene und auch bereits titulierte Forderungen durch Zwangsvollstreckung und Überwachung des Forderungseinzugs effektiv realisiert werden.

 

Bei unserer Beauftragung benötigen wir von Ihnen zunächst lediglich Abschriften der Rechnungen oder Schuldtitel. Außerdem sollten Sie uns alles, was Sie über den Schuldner wissen, bekannt geben, wie den Namen, die Anschrift und den Beruf, Bankverbindungen, Arbeitgeber oder konkrete Vertragspartner und soweit bekannt, auch Angaben über Vermögen oder Vermögensverhältnisse, um den Zugriff auf den Schuldner in der Zwangsvollstreckung dadurch zu beschleunigen und die Zwangsvollstreckung erfolgreicher zu machen.

 

Der Schuldner ist 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung kraft Gesetzes im Verzug, so dass sich die Geldschulden von da an sofort verzinsen, und zwar mindestens mit 5 % über dem Basiszins, bei Geschäftskunden sogar 8 % über dem Basiszins. Da sich der Schuldner 30 Tage nach Eingang der Rechnung im Verzug befindet, bedarf es entgegen der landläufigen Meinung keiner Mahnung durch sie mehr. Es ist nicht mehr so wie früher, der Schuldner muss nicht mehr durch eine oder mehrere Mahnungen in Verzug gesetzt werden, er befindet sich sofort nach Ablauf der 30 Tage im Verzug, so dass die Beitreibung nach Ablauf dieser 30-Tagefrist in Angriff genommen werden kann. Die Erfahrung zeigt ja, dass zumindest zur Zeit ein großer Teil der Schuldner auf Mahnungen sowieso nicht reagiert und nur wertvolle Zeit dadurch verloren geht.

 

Grundsätzlich hat der säumige Schuldner auch die Anwaltskosten, die sonstigen Prozess- oder Mahnverfahrenskosten und auch die gesamten notwendigen Zwangsvollstreckungskosten zu tragen. Auch diese Kosten werden selbstverständlich gegen den Schuldner geltend gemacht. Honorare anderer Inkassoanbieter sind unter Umständen im Gegensatz zu den Anwaltsgebühren nicht immer voll erstattungsfähig, so mal diese Honorare sehr häufig auch sehr viel höher als Anwaltskosten sind. Diese Honorare sind daher in diesen Fällen nicht vom Schuldner, sondern zumindest teilweise vom Gläubiger selbst zu tragen. Fragen Sie uns nach den entstehenden Kosten und vergleichen Sie diese mit den Kosten anderer Inkassoanbieter.